Osterbrunnen

Aufwändig geschmückte Osterbrunnen gehören im Frankenlande in den Tagen und Wochen vor und nach Ostern mit zum typischen Dorf- und Stadtbild. Von der Fränkischen Schweiz ausgehend, strahlt dieser schöne Brauch des geschmückten Osterbrunnens ins ganze Land, seit Generationen auch in die Haßberge hinein.

An Ostern feiert die Christenwelt alljährlich die Auferstehung Jesu Christi. Ostern ist ein bewegliches Fest, da sich am ersten Frühlingsvollmond orientiert, auf den darauffolgenden Sonntag fällt Ostern. In den Haßbergen werden die alten Bräuche noch gepflegt, da sind Gäste und Urlaube noch von echter Festtagsstimmung umweht.

Früher mussten die Menschen ihr Wasser tagtäglich aus Brunnen, Bächen und Quellen schöpfen. Wasser bedeutet Leben und Wachstum, so gilt es Quellen und Brunnen eine besondere Ehrerbietung durch aufwändigen Schmuckdekor zu erweisen. In Wasserarmen Gegenden hat das umso mehr Gewicht und Bedeutung.

Im Osterbrunnenschmuck steckt viel fleißige Handarbeit. Bunte Bänder und Klumen, Kränze, Fichten - und Buchbaumgirlanden, all dieses wird in langen Winterabenden von emsigen Händen geschaffen, um endlich in der sehnsüchtig erwarteten Frühlingssonne kraftvoll zu leuchten. Geschmückt bleiben die Brunnen noch zwei Wochen nach Ostern, dann ist es vorbei mit der bunten Pracht.

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