Riedbach

Riedbach liegt im Naturschutzgebiet „Wässernachtal“. Fachwerkhäuser und Kirchengebäude mit imposanten Chortürmen geben den Ortsteilen ein besonderes Flair. Die 1978 durch Zusammenschluss von fünf Dörfern entstandene Gemeinde ist nach dem Riedbach benannt, der das Gemeindegebiet durchzieht.

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Der jüdische Friedhof in Kleinsteinach gehört zu den eindrucksvollsten der Region. Nahe der Filialkirche St. Bartholomäus – im einstigen Schul- und Lehrerwohnhaus – wurde das Museum „Jüdische Lebenswege“ in einem typischen fränkischen Fachwerkhaus aus dem Jahre 1715 eingerichtet. Kurz umrissen bestand die jüdische Geschichte in Kleinsteinach fast ein halbes Jahrtausend, von der erstmaligen Erwähnung 1453 über viele Jahre des friedvollen Zusammenlebens bis unter der Terrorherrschaft der Nationalsozialisten (1933-1945) die letzten jüdischen Mitbewohner emigrierten oder deportiert wurden. In Kleinsteinach befanden sich eine Synagoge (das Gebäude stand noch bis in die 1950er Jahre), eine jüdische Schule (heute evangelisches Gemeindehaus), ein rituelles Bad (Mikwe) und einer der größten Zentralfriedhöfe unterfränkischen Judentums. Auf dem jüdischen Friedhof sind heute noch 1107 Grabsteine sichtbar und wie das dazugehörige Taharahaus an bestimmten Terminen zu besichtigen. Das Museum „Jüdische Lebenswege“ macht die lange Geschichte des Landjudentums in Kleinsteinach wieder lebendig  und ist jeweils Donnerstag von 10-12 Uhr und Sonntag von 13-17 Uhr sowie nach Vereinbarung geöffnet.

Das Gemeindegebiet liegt an landschaftlich reizvollen Radwegetouren. Erkunden Sie das Landschaftsschutzgebiet „Wässernachtal“ bei  Kreuzthal.

Freizeitangebote

Historische Gebäude • Kinderspielplatz • Mark. Wanderwege
Museum/Galerie • Radwege (ausgesch.) • Bogenschießen

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