Ruine Dippach

Ursprünglich wohl hennebergisch, kam es 1725 durch Kauf an die Hutten zu Birkenfeld.
Es teilte von da ab die Geschichte Birkenfelds.

In der Frühzeit des 18. Jahrhunderts scheint das Schloss noch in unversehrtem Zustand gewesen zu sein. Es war ehemals ein wehrhaftes Weiherhaus und liegt in einer flachen Mulde.

Ruine DippachSpuren des Wassergrabens, der im weiten Abstand herumlief, auf der Nord- und Westseite, sind noch vorhanden. Rechteckige Anlage. Die Ringmauer erhebt sich noch bis zu 6 m Höhe. Lichtöffnungen und Schießscharten fehlen gänzlich. In der Mitte der Südseite springt ein quadratischer Torturm aus, ca. 12 m hoch. Äußere Toröffnung spitzbogig, die innere rundbogig. Die Durchfahrt hat Tonnengewölbe. Der Turm hat rechteckige Schießscharten. Im Inneren sieht man noch Balkenlöcher an der Ringmauer und Ansatzstellen von Zwischenmauern. An der Nordwest- und Nordostecke Ansatzstellen von turmartigen Einbauten.

Die Mauern, aus ziemlich regelmäßigem Bruchsteinmauerwerk, sind noch gut erhalten. Mauerdicke 1,15 m. Die Anlage stammt aus spätgotischer Zeit.

 

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