Sandhof

Ehemaliger Landsitz der Bamberger Jesuiten (wie auch der weiter südöstlich liegende Johannishof) mit Kapelle und Mönchsee.

Sandhof

In den Jahren 1639 bis 1773 diente Sandhof dem Bamberger Jesuitenorden als Einkommensquelle und auch als Wohnsitz. Die 1713 erbaute Kapelle, die sich damals außerhalb von Sandhof befand, wurde 1755 wieder abgerissen. Gleichzeitig wurde mit dem Bau der heutigen Franz-Xaver-Kapelle direkt innerhalb der Ringmauer von Sandhof begonnen (1759 beendet).

Während der Säkularisation (1803) sollte die Sandhofer Kapelle abgerissen werden, der Oberhaider Pfarrer verwies auf die bestehende Wallfahrt und hatte mit seinem Einspruch Erfolg. In den 60er Jahren kam Sandhof in Privatbesitz. Noch heute erfreut sich die alljährliche Wallfahrt nach Sandhof bei den Oberhaidern großer Beliebtheit.

 

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