Schloss Eichelsdorf

Es war Rittergut, Rentamt, Forsthaus, Kloster und ist nun Reha-Einrichtung.

Die Zeit der Erbauung des Schlosses dürfte im 13. Jh. liegen.
Vom 14. Jh. bis zum Ende des 15. Jh. erscheinen die Greusings als Inhaber des Bambergischen Lehens. Dann kaufte im Jahre 1499 Heinrich Schott von Schottenstein das Rittergut.
Im Bauernkrieg 1525 wurde es teilweise zerstört, abgebrannt und ausgeraubt, jedoch nicht völlig vernichtet. Ernst von Münster zu Rügheim erbaute 1649 die beiden Haupt- und Nebenflügel sowie die Rundtürme an der Südost- und Südwestecke des südlichen Traktes mit ihren Kuppeldächern.

Schloss Eichelsdorf

Das jetzige Schloss wurde von der Schwiegertochter des Hans Eirich von Münster, Elisabeth Magdalena Harranth, um 1678 umgebaut. Nochmals umgestaltet und vollendet wurde der Bau im Jahre 1713.
Die ursprüngliche Anlage bestand aus zwei im rechten Winkel zusammenstoßenden, zweigeschossigen Flügeln. Der dritte Flügel an der Nordseite ist neu. Um das ganze Schloss verlief früher ein Wassergraben, der heute als Garten genutzt wird. An der Ostseite führt eine gemauerte Brücke mit Balusterbrüstung über den ehemaligen Graben.

Nach einer Reihe von wechselnden Besitzern und Nutzungen wird das Schloss seit dem Jahr 2010 unter dem Namen „Fachklinik Schloss Eichelsdorf Rehabilitationszentrum“ betrieben.

 

<