Schloss Sternberg

Von der Höhe, am Anstieg des Büchelberges gelegen, grüßt weit ins Land das mächtige Barockschloss, das im Volksmund "Gralsburg des Grabfeldes" genannt wird.

Die vierflügelige Anlage mit ihren vier wuchtigen kuppelgedeckten Ecktürmen wurde um das Jahr 1669 unter dem Schlossherrn Wolf Dietrich Truchseß von Wetzhausen erbaut. Als Baumeister wird der Kapuzinerpater Matthias von Saarburg genannt, der den stattlichen Baukörper auf den Zeitlauf des Jahres abgestimmt hat.

Schloss Sternberg

So deuten die nach den vier Himmelsrichtungen weisenden Türme auf Frühling, Sommer, Herbst und Winter, die 12 Kamine auf die Monate, die 52 Türen auf die Wochen und die 365 Fenster auf die Tage des Jahres hin.

Heute hat die "Christliche Brüdergemeinde" hier ihren Sitz. Die kath. Pfarrkirche "Heilig Kreuz" steht in unmittelbarer Nachbarschaft des Schlosses im Burggraben. Sie wurde um 1673 erbaut, etwa gleichzeitig mit dem Schloss. Ihr Turm wurde in Gestalt und Kuppel den Ecktürmen des Schlosses angeglichen.

 

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