Schlossgut Birkenfeld



Das historische Wasserschloss verwandelte der ansbachische Hofbaumeister Johann David Steingruber zwischen 1738 und 1753 in eine weitläufig gegliederte Anlage des Spätbarocks. Hier weilte früher u. a. der bekannte Humanist, Ritter und Dichter Ulrich von Hutten (1488-1523). Mit der Ausstattung waren italienische und einheimische Kunsthandwerker betraut. Nach den Plänen von Johann Franz Gout aus Berlin entstanden wertvolle Stuckarbeiten und Freskomalereien. Das Zentrum der Schlossanlage bildet der "Herrschaftliche Pavillon", ein vornehm schlichter Bau mit Dreiecksgiebel, in dem das Wappen der heutigen Besitzer, der Grafen zu Ortenburg, sitzt.

Ursprünglich war Birkenfeld Eigentum der Freiherren von Hutten, eines uralten, fränkischen Rittergeschlechts. Birkenfeld dürfte eines der elegantest ausgestatteten kleinen Schlösser Frankens gewesen sein. Der Park hinter dem Schloss ist mit seinen alten Bäumen ein großartiges Naturdenkmal. Die Herren von Birkenfeld können mit Stolz darauf verweisen, dass sie mit ihren Untertanen stets gut auskamen.

So wurde Birkenfeld als einziges Schloss in weitem Umkreis von dem im Bauernkrieg zerstörerisch umherziehenden Bauernhaufen verschont. Heute befindet sich im ehemalige Verwalterhaus eine komfortable Unterkunft in der bis zu 15 Personen (13 Betten für Erwachsene, 2 für Jugendliche) viel Platz finden. Auf den beiden Stockwerken mit insgesamt 150 m² Fläche befinden sich ein Wohnraum mit TV-Gerät, fünf Schlafzimmer, eine Küche und zwei Badezimmer (jeweils mit Dusche und WC sowie im Ergeschoss mit Waschmaschine). Sonnige Abenstunden lassen sich zum Entspannen oder Grillen auf der Terrasse vor dem Gebäude nutzen. Zum Haus gehört des weiteren ein eigener Gartenanteil. Zudem stehen im Schwimmbadgarten mit Pool und Trampolin Sitz- und Liegegelegenheiten zur Verfügung.

 

<